Scheidenpilz (Vaginalmykose)

Scheidenpilz Diagnose

Scheidenpilz gehört zu einer der häufigsten Diagnosen in bei unserer Frauenärztin in Charlottenburg. Beinahe jede Frau leidet mindestens einmal, oft auch mehrmals im Leben an Juckreiz, Brennen und Rötungen im Intimbereich, die durch Pilze verursacht werden. Sie sind also keinesfalls als Einzige betroffen.
Dennoch wissen viele nicht, dass die Symptome von Scheidenpilz nichts mit mangelnder Hygiene zu tun haben. Ursache ist ein Ungleichgewicht der Scheidenflora, in der sich immer Pilze und Bakterien tummeln. Das saure Milieu schützt vor eindringenden Krankheitserregern. Gerät die Zusammensetzung durcheinander, können sich die Pilze übermäßig vermehren. Es kommt zu den Symptomen.

Diagnose Vaginalpilz

Scheidenpilz ist ungefährlich, kann die Betroffenen aber sehr belasten. Symptome wie starker Juckreiz, Brennen beim Wasserlassen und Schwellungen und Rötungen im Intimbereich sind ein erstes wichtiges Anzeichen für die Diagnose. Einige Patientinnen berichten auch von Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
Bei einer gynäkologischen Untersuchung erkennt Dr. Eva Dudik die Auswirkungen oft auf den ersten Blick. Der äußere Schambereich ist gerötet und zeigt Spuren vom Kratzen gegen den Juckreiz. Zusätzlich untersucht die Gynäkologin einen Abstrich aus dem Inneren der Vagina. Die Pilze sind unter dem Mikroskop gut zu erkennen.
Besteht der Verdacht auf einen chronischen Scheidenpilz oder halten sich die Symptome trotz Behandlung hartnäckig, kann zusätzlich eine Probe ins Labor geschickt werden. Dort können andere Infektionen ausgeschlossen und die genaue Pilzart festgestellt werden. In der Regel ist das aber nicht nötig.

Behandlung Scheidenpilz

Am häufigsten wird Scheidenpilz durch den Hefepilz Candida albicans verursacht. Sehr viel seltener sind andere Pilzarten die Ursache für die Beschwerden. Gegen alle gibt es Antipilzmittel, die die Symptome in der Regel nach wenigen Tagen abklingen lassen.
Dr. Eva Dudik verschreibt dafür Zäpfchen, Tabletten oder Cremes, die abends in die Vagina eingeführt werden. Zusätzlich kann die Vulva, also der äußere Intimbereich eingecremt werden, um den Juckreiz zu lindern. Nach drei Tagen sollten die Beschwerden deutlich zurückgehen, nach einer Woche sind sie meist komplett abgeklungen.
Zusätzlich können Sie die Behandlung von Scheidenpilz unterstützen, indem Sie Reizungen von Vulva und Vagina vermeiden. Tragen Sie möglichst keine engen Hosen und wählen Sie Unterhosen aus Baumwollstoff, verzichten Sie einige Wochen auf Geschlechtsverkehr und reinigen Sie die Vulva lediglich mit klarem Wasser. Intimlotions oder Sprays sollten Sie ganz weglassen.
Antipilzmittel, als 1- oder 3-Tages-Kuren, gibt es auch freiverkäuflich in der Apotheke. Hatten Sie schon einmal Scheidenpilz und erkennen die Anzeichen, können Sie diese auch selbst anwenden. Falls die Beschwerden nicht zurückgehen, sollten Sie aber unbedingt einen Termin in unserer Praxis vereinbaren.