Fruchtwasseruntersuchung

Bei der Fruchtwasseruntersuchung, die auch als Amniozentese oder Fruchtwasserpunktion bezeichnet wird, handelt es sich um eine pränatale Untersuchungsmethode. Hierbei entnimmt Ihre Frauenärztin Charlottenburg Dr. Eva Dudik mithilfe einer Hohlnadel Fruchtwasser aus der Fruchtblase. Denn gerade im Fruchtwasser sind zahlreiche kindliche Zellen enthalten, die im Labor isoliert und in einer Zellkultur vermehrt werden können. Dadurch erhält Ihre Gynäkologin ausreichend genetisches Material des Kindes, das für eine Diagnostik von möglichen Auffälligkeiten und Abweichungen beim Kind verwendet werden kann.

Was bringt eine Fruchtwasseruntersuchung?

Ein Fruchtwassertest kann unter anderem zur Feststellung von vererbbaren Krankheiten sowie Abweichungen im Erbgut von Kindern im Mutterleib angewandt werden. Des Weiteren können mithilfe dieser Methode auch kindliche Fehlbildungen oder Infektionen bereits beim ungeborenen Kind diagnostiziert werden. Darüber hinaus kann eine Fruchtwasseruntersuchung auch zur Bestimmung des Lungenentwicklungsstadiums beim ungeborenen Kind verwendet werden. Dies ist besonders im Falle einer drohenden Frühgeburt von besonderer Bedeutung. Denn so ist Ihre Ärztin in der Lage, bei einer Lungenunterentwicklung dem Kind Medikamente zur Reifungsförderung zu verabreichen.

Wann wird die Untersuchung eingesetzt?

Eine Fruchtwasserpunktion wird vor allem bei Schwangeren eingesetzt, bei denen ein erhöhtes Risiko für Erbgutfehler besteht. Dies ist unter anderem bei schwangeren Frauen der Fall, die ein Alter von 35 Jahren bereits überschritten haben. Auch bei Auffälligkeiten im Ersttrimesterscreening oder im Ultraschall wird eine Fruchtwasseruntersuchung eingesetzt. Weitere Gründe für die Durchführung einer Amniozentese liegen in einer Chromosomenstörung eines älteren Geschwisterkindes sowie in familiären Erbkrankheiten. Zudem werden Fruchtwasserpunktionen bei Frauen durchgeführt, die in vorangegangenen Schwangerschaften aufgrund einer Chromosomenstörung eine Fehlgeburt hatten.
Liegt bei Ihnen einer dieser Gründe vor, werden die Kosten für die Untersuchung von Ihrer Krankenkasse übernommen.

Welche Gefahren gibt es?

Auftretende Komplikationen sind bei Fruchtwasseruntersuchungen selten. Allerdings sollte die Untersuchung stets von einer erfahrenen Frauenärztin wie Dr. Dudik in Berlin-Charlottenburg durchgeführt werden. Denn wie jeder Eingriff bringt auch die Amniozentese Gefahren mit sich. Hierzu zählen unter anderem vaginale Blutungen, Gebärmutterverletzungen, Verletzungen der Plazenta sowie Infektionen. Dabei besteht außerdem die Gefahr eines vorübergehenden Fruchtwasserverlustes sowie einer möglichen Verletzung des Kindes. Des Weiteren kann eine Amniozentese auch mit dem Risiko einer Fehlgeburt oder eines vorzeitigen Blasensprungs einhergehen. Allerdings liegen diese Risiken alle im einstelligen Prozentbereich, sodass diese äußerst selten auftreten.

Für weitere Fragen wenden Sie sich gerne an Ihre Gynäkologin Dr. Eva Dudik in Berlin-Charlottenburg.