Stress

Dr. Dudik, Frauenaerztin, Neurostresserkrankungen

Hormonanalyse bei Verdacht auf Neurostresserkrankungen (chronisches Stresssyndrom)

 

Was ist Stress?

Das ist eine natürliche Schutzreaktion des Körpers, die bei Herausforderungen einsetzt. Stress diente in der Vergangenheit dazu, den Körper auf Flucht oder Kampf vorzubereiten und war somit überlebenswichtig. Heute geht es weniger um das Überleben, sondern darum, große Herausforderungen schnell und effizient zu bewältigen.

 

Was versteht man unter Neurostresserkrankungen?

Neurostress bezeichnet alle physiologischen Einflussfaktoren, sowie Folgeschäden, die durch Burnout und langanhaltenden Dauerstress hervorgerufen werden. Hierzu zählt nicht nur sozialer, physischer oder psychischer Stress, sondern auch die Stressfaktoren, die von uns nicht als solche wahrgenommen werden, für unseren Körper und unsere Psyche jedoch grundsätzlich Stressbelastungen sind. Wie zum Beispiel: eine einseitige Ernährung, Umweltgifte, Schadstoffe und Chemikalien, permanente Reizüberflutung, Lärmbelastung, Infektionen, Entzündungen und gesundheitliche Beschwerden

 

Was passiert in diesem Daueralarmzustand?

In einer Stresssituationen reagiert der Körper mit der Ausschüttung von Stresshormonen, wodurch zusätzliche Energie zur Verfügung gestellt wird und die Leistungsfähigkeit allgemein gesteigert wird. Der Körper befindet sich somit im Alarmzustand.

Der Daueralarmzustand löst charakteristische Hormon- und Neurotransmitter-Veränderungen aus. Hierbei werden folgende Hormone dauerhaft im Körper ausgeschüttet:

  • Cortisol
  • Adrenalin
  • Noradrenalin
  • Deponie
  • Blutzucker

Um genug Energie für Höchstleistungen bereit zu stellen, wird an anderen Stellen Energie gespart. So wird das Immunsystem in Dauerstressbelastungen geschwächt und heruntergefahren, wodurch sich auf Dauer allerdings die Anfälligkeit für Infekte deutlich erhöht.

 

Wenn Stress krank macht

Das Nervensystem, Immunsystem und der Hormonhaushalt stehen in enger Wechselwirkung. Durch Dauerstressbelastungen geraten alle diese Mechanismen in ein lang anhaltendes Ungleichgewicht, was letztendlich krank macht und zu chronischem Stress führt.

Folgen davon können unter anderem sein:

  • Angstzustände und Panikattacken,
  • Reizbarkeit und Nervosität
  • Depressionen
  • Leistungsschwäche, Erschöpfung, Antriebsmangel
  • Bluthochdruck
  • Herzrythmusstörungen
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsschwächen, “Burn Out”
  • Libidoverlust
  • verstärktes Prämenstruelles Syndrom (PMS)
  • Gewichtsschwankungen (meist Übergewicht)
  • gesteigerter Appetit mit Heißhungerattacken
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Beschwerden des Magen-Darm-Traktes
  • Tinnitus

 

Was kann man bei chronischem Stress tun?

Fühlen Sie sich gestresst, ausgelaugt oder leiden an mehr als einem der oben beschriebenen Symptome, ist das kein Grund zur Sorge, denn wir können Ihnen helfen. Sprechen Sie uns an, wir nehmen Ihre Bedenken ernst!

Durch Erstellen und Interpretation des individuellen Tagesprofils der Neurotransmitter-Hormone ist es unserer erfahrenen Frauenärztin Dr. Eva Dudik in Berlin am Kaiserdamm möglich, Veränderungen zu erkennen, chronische Dauerbelastung zu identifizieren und möglicherweise zu behandeln.

Haben Sie Fragen rund um das Thema, zögern Sie nicht, uns jederzeit anzusprechen. Wir beraten Sie gern jederzeit, denn Ihre Gesundheit ist unser Ziel!