Osteoporose ist längst kein Schicksal mehr

Prävention Berlin Dr. Dudik Frauenärztin Charlottenburg

Was ist Osteoporose?

Osteoporose ist eine Erkrankungen, bei der das Knochengewebe stark geschwächt ist. Dies kann einem niedrigen Mineralsalzgehalt, einer geringen Knochendichte und/oder einer gestörten Knochenarchitektur zugrunde liegen.

Welche Folgen hat Osteoporose?

Als Folge der Erkrankung neigen Knochen und Gelenke dazu, bereits bei niedrigem Krafteinwirken zu brechen. Meist entstehen diese Brüche am Oberschenkelknochen, den Wirbeln oder am Arm.

Wer ist davon betroffen?

Osteoporose kann jeden betreffen. In der Regel zählen jedoch doppelt so viele Frauen wie Männer zu den Erkrankten. Dies liegt daran, dass der Knochenbau von Männern in der Regel robuster gebaut ist als der von Frauen. Hinzu kommt, dass Frauen in den Wechseljahren unter einem Rückgang des Hormons Östrogen leiden, welches die Knochen stärkt und somit schützt.

Dies hat zur Folge, dass die Mehrzahl der Osteoporose-Erkrankungen ab dem 50. Lebensjahr auftreten. Bis zum 70. Lebensjahr leiden rund 45 Prozent der Frauen an der Erkrankung.

Welche Symptome deuten auf Osteoporose hin?

Osteoporose entwickelt sich schleichend und wird oft erst sehr spät diagnostiziert. Oft beginnt die Erkrankungen mit unscheinbaren Rückenschmerzen oder einem Schwächegefühl im Rückenbereich. Hinzu kommen Brüche, die durch einfach Stürze oder sogar Handumdrehungen verursacht werden.

Wie wird es diagnostiziert?

Zur Diagnose von Osteoporose zählen unterschiedliche Verfahren.

Zu Beginn wird eine Anamnese durchgeführt. Hierbei wird eine persönliche Krankengeschichte erstellt und besonders Vorerkrankungen, Erkrankungen innerhalb der Familie, Beschwerden, Knochenbrüche, sowie Medikamente aufgenommen.

Außerdem wird das Körpergewicht, die Körpergröße, als auch die Beweglichkeit des Patienten untersucht. Sollten sich aus diesen ersten Daten, Hinweise oder mögliche Risikofaktoren auf eine Osteoporose-Erkrankungen ergeben, werden weiterführende Untersuchungen in Form von bildgebenden Verfahren durchgeführt. Hierbei wird die Knochendichte mit Hilfe von Röntgenaufnahmen gemessen.

Kann man Osteoporose vorbeugen?

Ganz vorbeugen kann man der Krankheit leider nicht, da vor allem jene Faktoren die Krankheit begünstigen, auf die wir keinen Einfluss haben, wie zum Beispiel das Alter, das Geschlecht oder die familiäre Veranlagung.

Allerdings gibt es zahlreiche, durchaus wirksame Möglichkeiten, der Krankheit bis zu einem gewissen Grad vorzubeugen, zum Beispiel:

Knochenfreundliche Ernährung

Kalzium und Vitamin D stärken die Knochen. Kalzium ist in Nahrungsmitteln wie Milch und Käse vorhanden. Vitamin D hingegen findet sich lediglich in sehr fettem Fisch. Allerdings kann unser Körper durch die Einwirkung von Sonnenlicht auf der Haut zusätzlich selbst Vitamin D produzieren.

Muskeln stärken

Bewegung und körperliche Aktivität ist gesund! Nicht nur für unseren Körper, sondern auch unseren Geist. Durch regelmäßige körperliche Aktivität stärken Sie Ihre Muskeln und schützen somit Ihre Knochen. Ein gesunder Mix aus Ausdauer- und Krafttraining ist das beste Programm. Falls Sie noch nie sportlich aktiv waren, wenden Sie sich gern an Ihre Krankenkasse. Viele gesetzliche Krankenkassen bieten zahlreiche Sportprogramme und -kurse für Ihre Kunden an, welche sich gut als Einstieg eignen.

Vermeiden Sie Untergewicht

Leidet Ihr Körper an Untergewicht, kann dies ein Defizit an Nährstoffen und Kalzium bewirken. Beides begünstigt die Entwicklung von Osteoporose und Knochenbrüchen. Versuchen Sie also bestmöglich, Ihr Untergewicht zu regulieren. Sollten Sie hierzu Fragen haben oder Unterstützung brauchen, sind wir jederzeit gern für Sie da!

Verzichten Sie auf Alkohol und Nikotin

Alkohol und Nikotin bewirken eine Mangelernährung, ein Kalziumdefizit und sind somit starke Risikofaktoren für die Entwicklung von Osteoporose. Verzichten Sie also Ihren Knochen zu Liebe auf Alkohol und Nikotin.