IGeL Leistungen in der Schwangerschaft

 

Schwangerschaftsbauch Frauenärztin Eva Dudik Berlin

Herzlichen Glückwunsch vom Team der der Frauenarztpraxis Eva Dudik in Charlottenburg! Wir freuen uns mit Ihnen auf Ihr Kind.

Wir begleiten Sie ab dem Schwangerschaftstest bis nach der Entbindung und stehen mit Rat und Tat an Ihrer Seite. Insbesondere beim ersten Kind fühlen sich viele Eltern überhäuft mit Informationen und Empfehlungen, sodass sie hin und wieder den Überblick verlieren. Damit Ihnen das nicht passiert, finden Sie hier kurz erklärt alle Informationen rund um Leistungen, die unsere Vorsorgetermine ergänzen und zusätzliche Sicherheit bieten können.

Was sind IGeL Leistungen?

In unserer Frauenarztpraxis in Berlin Charlottenburg betreuen wir sie umfassend und behalten im Laufe der Vorsorgeuntersuchungen stets Ihre Gesundheit und die Ihres Kindes im Blick. Einige medizinische Leistungen werden allerdings von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen und müssen daher selbst bezahlt werden. Sie heißen „individuelle Gesundheitsleistungen“ – IgeL.

Hier finden Sie Informationen zu drei IGeL-Leistungen in der Schwangerschaft:

1. Ultraschallpauschale in der Schwangerschaft

Ihren ersten Ultraschall in der Schwangerschaft vergessen Eltern nie! Schließlich sehen Sie Ihr Baby so das erste Mal und können bei jedem Ultraschall erkennen, wie es wächst und sich entwickelt. Viele Eltern wünschen deshalb bei jeder Vorsorgeuntersuchung einen Ultraschall ergänzend zu den drei Ultraschalluntersuchungen, die eine reguläre Vorsorge vorsieht.

2. Streptokokken-Test in der Schwangerschaft

Viele Frauen tragen die Bakterien des B-Streptokokken-Typs in sich. Das ist für gesunde Mütter kein Problem. Es besteht allerdings das Risiko, dass sie ihr Baby während der Geburt anstecken, was im schlimmsten Fall zu einer Blutvergiftung oder Hirnhautentzündung führen kann. Ist die Mutter keine Risikopatientin, gehört ein Labortest auf eine Besiedelung dieser Bakterien zu den IGeL-Leistungen. Anhand dieses Tests kann geprüft werden, ob die Mutter im Zweifel kurz vor der Geburt Antibiotika erhalten sollte, um eine Ansteckung zu verhindern.

3. Toxoplasmose-Test in der Schwangerschaft

Sind Sie mit Haustieren aufgewachsen? Falls ja, ist es möglich, dass Sie sich im Laufe Ihrer Kindheit mit dem Toxoplasmose-Keim angesteckt haben. Dieser ist in der Regel harmlos. Tragen Sie den Keim bereits in sich, bieten Sie dem Kind eine Art „Immunität“. Steck sich die Mutter allerdings erst im Laufe der Schwangerschaft an, etwa durch den Kontakt zu Katzen oder den Verzehr von nicht komplett gegartem Fleisch, kann das für den Fötus sehr gefährlich werden. Ein Test kann prüfen, ob eine Neuinfektion besteht.