Hypnosetherapie bei Dr. Eva Dudik

Medizinische Hypnose ist eine sanfte und vielversprechende Therapie bei vielen Krankheitsbildern oder Beschwerden. Viele Mythen ranken sich um das Prinzip der Hypnose, wie sie etwa im Fernsehen zu sehen ist. Das hat mit der medizinischen Hypnose freilich nichts zu tun.

Die Wirksamkeit der medizinischen Hypnosetherapie ist in Studien nachgewiesen und sowohl von der Weltgesundheitsorganisation WHO als auch durch die deutschen Krankenkassen anerkannt. Sie ergänzt zudem viele herkömmliche Behandlungsmethoden. In unserer Praxis in Berlin Charlottenburg beraten wir Sie gerne dazu.

Wann kann eine Hypnosetherapie helfen?

Der Bereich der medizinischen Hypnose bei Erwachsenen ist gut erforscht und empirisch belegt. Besonders bei diesen Erkrankungen und Beschwerden kann eine Hypnosetherapie gut wirken:

  • Depressionen, Phobien, Angststörungen
  • Reizdarm, Essstörungen. Adipositas und Abnehmen
  • Schmerzen während einer Geburt oder Operation
  • Schmerzen aufgrund einer Krebserkrankung oder Migräne

Die Hypnosetherapie kann Patienten helfen, Blockaden und posttraumatische Belastungen abzubauen beziehungsweise zu lindern. Für einige psychosomatische Erkrankungen und bei Sucht übernehmen die Krankenkassen die Behandlungskosten für Erwachsene. Ein Beispiel dafür ist die Raucherentwöhnung.

Fakten zu Hypnosetherapie

Spektakulär inszenierte Shows bilden eine falsche Realität von Hypnose ab. Anders als angenommen, kann ein Patient nicht gegen seinen Willen hypnotisiert werden. Im Gegenteil: Für eine erfolgreiche Therapie mittels Hypnose braucht es das absolute Einverständnis des Behandelten. Anfängliche Unsicherheiten sind völlig normal. In einem umfassenden Beratungsgespräch wird Sie Ihre Ärztin daher über alle Schritte der Therapie aufklären und mögliche Fragen klären.

Was passiert während einer Hypnose im Gehirn?

Die Hypnose, genauer gesagt der Trancezustand während einer Hypnose modifiziert die Hirnaktivität. Wissenschaftler fanden heraus, dass sich vor allem in drei Gehirnregionen Veränderungen zeigen:

  • Die Hirnaktivität sinkt im sogenannten „dorsalen anterioren Gyrus conguli“, der festlegt, wie der Mensch auf Reize reagiert.
  • Die Hirnaktivität steigt hingegen im präfrontalen Kortex, welcher mit Entscheidung und Planung im Zusammenhang steht.

Im „Default Mode Netzwerk“, auf Deutsch Ruhezustandsnetzwerk sinkt die Hirnaktivität ebenfalls. Diese Region wird während des Lösens von Aufgaben deaktiviert.